2 Kommentare

  1. Aolf Schupp

    Ich bin Miteigentmer einer Wohnanlage mit 48 Wohngen = 40912 Miteigentumsanteile (MEA)..

    Unser Verwalter rechnet die Heizkosten 2015 wie folgt
    ab:
    Gesamtabrechnung = 71.199,28 €
    Anteil für eine Wohnung von 890 MEA = 1.548,87 €.
    ( Verteilung ausschließlich über MEA )

    Einzelabrechnung = 69.185,78 €.
    Anteil für die gleiche Wohnung = 5.187,24 €
    ( Verteilung nach Verbrauch entsprechend der HKVO)

    Ich halte eine solche Abrechnung für falsch, der
    Verwalter beruft sich auf ein Urteil des BGH vom 17.02.2012, V ZR 251/10.

    Ich berufe mich auf ein Urteil des AG Bremen vom
    13.12.2013, 29 C 88/13.

    Ich bitte hierzu um Ihre Einschätzung.

    Adolf Schupp

    Antworten

    1. Zwischen den Entscheidungen des BGH vom 17.02.2012 – V ZR 251/10, und des AG Bremen vom 13.12.2013 – 29 C 88/13, besteht meiner Meinung nach keine Diskrepanz. Das AG Bremen hat sich ausdrücklich auf die BGH-Entscheidung bezogen und diese umgesetzt. In Ihrem Fall kann es so sein, dass die bezahlten Brennstoff- bzw. Fernwärmekosten höher waren als die verbrauchten. Daher kommt die Differenz in Gesamt- und Einzelabrechnung. Dass Ihr Verbrauchsanteil nicht dem MEA-Anteil entspricht, mag an Ihrem Verbrauchsverhalten liegen. Dies alles kann ich allerdings nur einschätzen, wenn mir die gesamte Jahresabrechnung vorliegt.
      Freundlichen Gruß!
      Mathias Münch

      Antworten

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