3 Kommentare

  1. emilia

    Hallo,

    ich bitte um fachliche Beurteilung einiger Ungereimtheiten:

    1. Rauchmelder für Hörgeschädigten (keiner vom Baumarkt, wartungsfrei) ist vom Facharzt genehmigt, wird von der Krankenkasse finanziert und vom Mieter, entsprechend Herstellervorgaben, selbst angebracht und formell „gewartet“.

    Der Vermieter will, da er gesetzlich dazu verpflichtet wurde, seinen Rauchmelder (in Miete oder in Umlage) zusätzlich in der Wohnung anbringen.
    Muss ich einen zweiten Rauchmelder in der Wohnung dulden?
    (ich empfinden diese als Verschandelung meines Wohnraums)
    Wenn ja, wie ist die zusätzliche Kostenfrage (Anschaffungs-, Einbau- und Wartungskosten) geregelt?
    Wenn nein, welchen Weg sollte ich gehen, damit meine Wohnung nur mit einem für mich wirksamen Rauchmelder ausgestattet wird?

    2. Im Gesetz steht etwas über Absicherung der „Rettungswege“ und speziell der Flur ist für einen RM-Einbau benannt.
    Zu den Rettungswegen gehören auch, das sollte eigentlich noch wichtiger sein, die Hausflure, aber dort finde ich keine Textstelle im Gesetz, welche diesen Umstand mit einbezieht.

    3. Im Gesetz steht ebenso, das der Einbau von RM in Kinderzimmern zu erfolgen hat. Wie ist zu verfahren, wenn in der Wohnung keine Kinder wohnen und somit kein Kinderzimmer existiert?

    4. Welche Regelungen gelten für Rollstuhl-Fahrer, die allein in einer Wohnung wohnen?

    Danke!

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  2. In der ersten Version dieses Artikels war von einer Rauchmelderpflicht in 13 von 16 Bundesländern die Rede. Das ist insoweit richtig, als dass in 12 Bundesländern der Eigentümer zum Einbau verpflichtet ist. In Mecklenburg-Vorpommern trifft diese Pflicht den Besitzer/Mieter. Dank an Herrn Inderthal für das aufmerksame Lesen!

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