4 Kommentare

  1. emma

    Das Thema Wegerecht verursacht bei mir immer wieder Bauchschmerzen. Der Grund dafür ist, dass der Notar meine Eltern damals nicht richtig aufgeklärt haben, was eine Grunddienstbarkeit bedeutet und hat diese in den Kaufvertrag mit eingefügt.
    Es sieht so aus, dass meine Eltern das hinterliegende Grundstück von X. gekauft haben, aber incl. der Zufahrt. Das Haus von X liegt direkt an der öffentlichen Straße. Da er aber in seinen hinteren Teil seine Garage bauen wollten, genehmigten meine Eltern die Zufahrt zur geplanten Garage. Desweiteren gaben sie für den Garagenbau sogar noch etwas von ihrem Grund ab – schließlich war man ja befreundet.
    Für beides, also Garagenfläche und Wegerecht, wurde eine GrundDienstbarkeit im Vertrag vereinbart und ins Grundbuch aufgenommen. Ein massiver Wertverlust bei einem evtl. Verkauf, da ja keine Not vorlag und immer noch nicht vorliegt.
    Meine Eltern hätten die Grunddienstbarkeit nie eintragen lassen, wenn sie die Konsequenzen gekannt hätten.
    Kann man die Grunddienstbarkeit noch löschen lassen und dafür lieber eine Verpflichtung nach §917 eintragen lassen oder geht das nicht mehr und ist für immer und ewig im Grundbuch?

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