4 Kommentare


  1. Toller Artikel! Ich habe zwar erst seit diesem Semester SachenR (Immobiliar), finde Ihren Artikel aber super. Verständlich und sehr informativ. Vor allem gefällt mir der Vergleich zwischen § 1018 BGB und § 917 BGB sehr gut.

    Viele Grüße,
    Van Hoang

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    1. Vielen Dank und viel Erfolg für das Semester! Nicht nur im Studium, auch in der anwaltlichen und gerichtlichen Praxis kommen Notwegerechte nicht selten vor.

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  2. Guter Beitrag zum Thema!
    Für mich ist es sehr gut verständlich, dass wenn man über ein fremdes Grundstück möchte, dass man selbstverständlich zahlen muss.
    Für meinen Geschmack sollte es sehr teuer sein.
    Wer möchte das schon auf seinem Grundstück ?

    Gruß Richi

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    1. Vielen Dank für das Lob.

      Sie haben vollkommen Recht: Wer möchte das schon auf seinem Grundstück? Wenn ein größeres Grundstück vom Eigentümer geteilt und dem Hinterlieger („Hammergrundstück“) ein Wegerecht im Grundbuch eingetragen wird, kann sich jeder, der das Grundstück kauft, darauf einstellen und den Kaufpreis entsprechend regulieren. Wenn dann noch klar geregelt ist, wer für Schnee- und Laubbeseitigung, Verkehrssicherung und Instandhaltung zuständig ist, kann sich keiner beschweren. Wird dagegen ein Notwegerecht nach § 917 BGB vom Nachbarn verlangt, kommt das in der Regel unerwartet und mindert den Wert des betroffenen Grundstücks. Hierfür soll die „Geldrente“ einen gerechten Ausgleich schaffen.

      P.S. In einem von mir kürzlich verhandelten Fall hatte der betroffene Nachbar das Grundstück für 1,00 Euro erworben, begehrte aber 3.000 Euro jährliche Entschädigung. Man kann es natürlich auch übertreiben!

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